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LernFerien NRW – Berufsorientierung an der DEULA gingen in die zweite Runde

Sägen, pflanzen, verbinden, sortieren und mauern, in der zweiten Osterferienwoche hatten die 40 Neuntklässler aus zwölf Hauptschulen im Kreis Warendorf alle Hände voll zu tun. Fünf Berufsfelder - Agrar, Bau, Metall und Mechanik, Lager und Logistik sowie Gesundheit und Pflege - gab es in den Lernferien NRW - Berufsorientierung vom 4. bis zum 10. April praktisch zu erkunden.

Zum zweiten Mal bot die DEULA in Kooperation mit dem Ahlener Verein „keiner geht verloren“ in den Osterferien die Maßnahme an. Finanziert wird sie durch Fördermittel der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit sowie der Deutschen BPStiftung und umgesetzt im Auftrag des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes NRW von der Stiftung Partner für Schule NRW.

Das Konzept der LernFerien zielt auf die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schülern ab. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, sich unter dem Motto „Ich bin auf dem richtigen Weg“ mit ihren eigenen Stärken und Kompetenzen zu beschäftigen und diese für ihre berufliche Orientierung zu nutzen. Die LernFerien boten die Möglichkeit, praktisch zu erproben, welche Berufsfelder zum eigenen Stärkeprofil passen. Im Vordergrund stand dabei die Berufspraxis. Die Schülerinnen und Schüler konnten an der DEULA je einen halben Tag fünf Berufsfelder in Projektarbeiten praktisch erkunden und die entsprechenden Berufe kennen lernen. Das Projektfeld „Kommunikation im Beruf“ nahm die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen in den Blickpunkt. Ergänzt wurde die für die Schüler kostenlose Maßnahme durch Exkursionen sowie Spiel- und Sportangebote.

 „Alle haben in den Werkstätten und den Workshops gut mitgemacht“, lobte der stellvertretende Schulleiter Rudolf Horstmann. Nun seien Eltern und Lehrer gefordert, die Schüler auf ihrem Weg tatkräftig zu unterstützen. Auch Andrea Elisa Schütte (Verwaltung, Qualitätsmanagement) und Bildungsberaterin Julia Neuhaus zeigten sich zufrieden. „Die Jugendlichen nehmen viel für sich mit.“ Neben der Erprobung praktischer Fähigkeiten galt es, eigene Stärken zu erkennen, Kontakte zu regionalen Unternehmern zu knüpfen und einen persönlichen Fahrplan für die Berufswahl zu entwickeln. „In jedem Fall gibt es am Ende ein positives Ergebnis“, betonte Personalcoach Wolfgang Beitl bei der Abschlusspräsentation, zu der zahlreiche Eltern und Lehrer gekommen waren. „Dazu gehört auch zu erkennen, dass die vorgestellten Berufsfelder nicht zusagen.“ Bastian Wrobbel hat seinen Traumberuf gefunden. „Das Gärtnern und Pflanzen haben viel Spaß gemacht“, erklärte der Jugendliche bei der Vorstellung seines Fahrplanes. Ein Praktikum im Bereich Garten- und Landschaftsbau sei der nächste Schritt, Gespräche seien bereits geführt.